Eins kurz vor weg: Es geht um Hacker. Und hacken, das sieht in "Stirb langsam 4", wie folgt aus: Wir packen Linux auf den Rechner, verpassen ihm ein cooles futuristisches Design, stellen die Schriftfarbe auf grün und verkaufen es dem Zuschauer als Hacken. Ziemlich unrealistisch sagt ihr? Zurecht, aber nichts anderes ist der gesamte Film. Dazu kommen völlig überdrehte Actionszenen, die so unrealistisch sind, dass Jets in der Lage sind auf der Stelle vor einem Lastwagen zu schweben oder Leute nach einem Anfahren mit dem Auto und darauf folgendem Schleudern gegen eine Wand und das bei 200 km/h, immer noch aufzustehen und keinerlei Knochen gebrochen haben.
Stattdessen gibt es aber Effekte und Stunts, die Eindruck hinderlassen und Sprüche, die so cool sind, wie im ersten Stirb langsam-Film.
Zur Story: Es geht um einen ehemaligen FBI-Mitarbeiter, der ein System entwickelt hatte, um bei einem Börsencrash das Geld, sowie alle Aktienfonds auf einen zentralen Server zu transferieren. Als er der Meinung war, das System würde Sicherheitslücken aufweisen, wurde er von seinen Mitarbeitern ignoriert und verlor letztendlich seinen Job, woraufhin er sich entschloss, es ihnen "heimzuzahlen". Dafür stellt er ein Team von Hackern zusammen, die selbige Sicherheitslücken ausnutzen sollen, um die Welt lahmzulegen, sprich Strom, Gaspipelines, Internet, Telefon, Satellitensysteme, Fernsehen, Verkehr und alles, was dazu gehört. Und jeder, der ihm zur Konkurrenz werden könnte, wird von ihm beseitigt. Und da kommt John McClane ins Spiel. Er wird beauftragt sich um einen Hacker zu kümmern, der verdächtigt wird, für das Eindringen in die FBI-Rechner verantwortlich zu sein. Wie sich herausstellt, soll er auch "beseitigt" werden. Zum rechten Moment taucht McClane aber vor seiner Haustüre auf und gibt alles, um ihn zu beschützen. Von nun an, soll auch er getötet werden. Als jedoch auch seine Tochter bedroht wird, geht es McClane zu weit und er wird sauer, mächtig sauer…
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